Bildungszentrum Bodnegg


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Vorlesewettbewerb

Aktuelles

7.12.2010


Vorlesewettbewerb am BZ Bodnegg:
Siege für Leonie Veser und Dennis Rischka


In diesen Tagen wurde der neue PISA-Bericht vorgestellt. Darin wird unter anderem gemessen, dass sich die Lesefertigkeiten der Schüler in Deutschland verbessert hätten. Schaut man auf den Vorlesewettbewerb, der am vorigen Montag in der Gemeindebücherei stattfand, so wird diese Feststellung mehr als dick unterstrichen. Vier Schüler der Realschule und zwei der Werkrealschule hatten sich für die erste Vorausscheidung in der Klassenstufe sechs qualifiziert. Im Publikum saßen nicht nur Schüler und die beiden verantwortlichen Lehrerinnen Annette Willibald und Elisabeth Dippon. Die Jury war ebenfalls "gut besetzt": Neben den beiden Bücherei-Betreuerinnen Margot Hummel und Wiltrud Wäscher hörten sich Gerhard Hueber und Beate Rheker als Elternvertreter und Repräsentanten der Fördergemeinschaft die Vorträge an. Dazu kam traditionell Siegbert Groß, der Leiter der Gemeindebücherei, sowie zwei Schüler des BZ Bodnegg, Felix Schäch und Christine Schmidt.

Zunächst stellten die Vorleser ihre eigenen Lieblingsbücher vor, aus denen sie
Auszüge lesen wollten. Darunter waren so vielversprechende Titel wie "Rosa und das Geheimnis der englischen Tante", "Hundewinter" oder "Tote Mädchen lügen nicht". Nach diesen Vorträgen mussten auch unbekannte Texte aus einem spannenden Jugendbuch vorgelesen werden. Der Atmosphäre in der Bücherei war anzumerken, dass sich die Zuhörer von den Vorträgen einfangen ließen. Da war es nur verständlich, dass sich die Jury schwer tat, die beiden Sieger zu ermitteln. Die Diskussion am "runden Tisch" dauerte eine ganze Zeit, bis Siegbert Groß das Ergebnis bekannt geben konnte. Annette Willibald und Elisabeth Dippon gratulierten schließlich den vier Mädchen und zwei Buben zu ihren guten Vorträgen. Alle bekamen sie eine kleine Anerkennung. Die Sieger erhielten zudem eine Urkunde: Leonie Veeser aus der Klasse 6 a und Dennis Rischka aus der Klasse 6 e hatten den Sieg davon getragen und werden die Schule beim nächst höheren Wettbewerb vertreten.

Siegbert Groß freute sich über die guten Ergebnisse der Schüler und betonte, dass der Jury die Entscheidung schwer gefallen sei. "Es war ganz eng! Ein Wimpernschlag nur hat die Spitzenleistungen getrennt. Den Ausschlag haben die sogenannten "Fremdtexte" gegeben." Die vorgestellten Bücher hätten ihn im Übrigen so überzeugt, dass er alle Titel für die Gemeindebücherei einkaufen werde.

Fotos und Text (stb)

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