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Fröhlicher Alltag am BZ Bodnegg: Schüler unterhielten Eltern und Gäste
Vogthaus-Stiftung: 6000 Euro für das neue Schuljahr
Am Bildungszentrum in Bodnegg ist immer etwas los! Das wollten sich Eltern und Gäste am vergangenen Donnerstag in der Festhalle nicht entgehen lassen: Die Freizeitgruppen der Ganztagesschule präsentierten, was sie während der Schulzeiten am Nachmittag so treiben. Vorspielabend nennt sich das Ereignis, das schon oft am BZB Scharen von Eltern anlockte. Organisiert werden die Darbietungen von den Lehrern, die die Freizeitgruppen leiten und von Edi Gmeinder, dem Sozialpädagogen, bei dem alle Fäden der Freizeitgruppen zusammenlaufen. Entsprechend erwartungsvoll und angespannt verfolgt er dann die Vorführungen: Diesmal hatten die Schüler und Lehrer ihre Auftritte ausschließlich für die Festhalle vorbereitet. Den ausgezeichneten musikalischen Rahmen bestritt zum Beispiel die Bläserklasse von Gabriele Fink. Der Grundschulchor erwies sich mit Gertrud Heine ebenfalls als Stimmungsträger und begeisterte natürlich die Eltern ganz besonders. Erstaunlich sicher präsentierte sich die Schulband, in der vier Mädchen und zwei Jungen etliche Stücke präsentierten und ihren Lehrer Manuel Weckwerth erfreuten sowie die Zuhörer begeisterten. Lauter hübsche Mädchen hatten sich für den Abend zusammengefunden, um als "10er-Chor" einen letzten Beitrag kurz vor der "Prüfungs"-Ziellinie beizusteuern. Die musikalische Leiterin, Mona Stendebach strahlte denn auch glücklich über den gelungenen Auftritt der Schülerinnen. Margret Wanner war etwas aufgeregt: Ihre Gruppe hatte einen Rap "Coole Schule" einstudiert. Das war ein echter Knaller, wie sich die Mädchen und Buben, selbst ganz cool ausstaffiert, präsentierten. Die vollbesetzte Festhalle bebte beinahe in ihren Grundfesten. Gaby Monroe inspirierte ihre Schülerinnen und Schüler zu American Songs. Die junge Truppe war richtig gut drauf und erntete entsprechenden Applaus. Das Theater "Wer küsst den Frosch?" war eine gelungene Vermischung verschiedener Märchen. Am Ende hielten sich selbst die Schauspieler den Bauch vor Lachen. Ein weiteres Theaterstück unter Leitung von Elisabeth Dippon förderte die Stimmung im Festsaal ebenso wie zirkusreife Vorstellungen der Schüler von Verena Gräßer-Wiesbauer, die eng mit der Zirkusschule Moskito aus Ravensburg zusammenarbeitet. Peter Schick präsentierte seine Judoka. Diese strengten sich fernöstlich diszipliniert zu Höchstleistungen an und schmetterten sogar ihren Ausbilder gekonnt und in hohem Bogen auf die Matte. Atemlose Stille herrschte dann gleich zweimal: Peter Schick zeigte zunächst seine Paradenummer und zertrümmerte mit einem Handkantenschlag gleich sechs Dachplatten. Dann holte er sich Bürgermeister Christof Frick auf die Bühne. Der musste mit beiden Händen eine Dachplatte vorhalten, die Peter Schick spektakulär mit der Stirn zerschmetterte. Wieder einmal hatte es der "alte" Judoka- und Karatemeister so hingedreht, dass ihm die Bewunderung der Zuschauer über seine Kampfkünste sicher war. Doch der Abschluss-Beifall galt der Gruppe "Modenschau und Backen": Die Mädchen und Buben hatten sich mit Friederike Hempfer und Alexandra Wahl etwas ganz Besonderes für Auge und Geschmacksnerven ausgedacht: Sie präsentierten die Variationen der Schulkleidung und verwöhnten anschließend die Gäste mit feinem Selbstgebackenem, das sie auf silbernen Tabletts in den Saal trugen, garniert mit Wunderkerzen und rotem, bengalischem Feuer, das in der plötzlich verdunkelten Festhalle richtig zur Geltung kam. Schulleiterin Gabriele Rückert war anzumerken, dass sie einen unterhaltsamen, schönen Abend genossen hat. In ihren Dank schloss sie ausdrücklich Ursula Löfflmann ein, die unter den Gästen die Darbietungen verfolgte. Die Schulleiterin dankte ihr für ein Stipendium, das Ursula Löfflmann mit ihrer Stiftung Vogthaus Ravensburg zum Schuljahresbeginn mit 6.000 Euro ausgestattet hatte. Damit wurden Aktionen für die Schüler finanziert, die das soziale Lernen und Miteinander förderten. Unter dem Abschiedsapplaus des Abends konnte Gabriele Rückert sogar verkünden, dass Ursula Löfflmann und die Vogthaus-Stiftung auch für das kommende Schuljahr ein weiteres 6000-Euro-Stipendium versprochen hatte.
Text und Fotos: (stb)